Ist die Immobilie bauordnungsrechtlich eigentlich genehmigt?

Vielfach sind Immobilien im Laufe der Jahre angebaut und ausgebaut worden. In vielen Fällen wurde die Notwendigkeit einer Baugenehmigung großzügig übersehen - ging ja immer so. Ärger kann es trotzdem irgendwann geben, wenn der Schwarzbau auffliegt und unter Umständen sogar abgerissen werden muss. Wir überprüfen das für Sie.

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Das Wichtigste im Überblick:

  • Ein Schwarzbau kann schnell teure und unangenehme Folgen haben
  • Nicht alles, was ohne Genehmigung gebaut wurde, ist nachträglich genehmigungsfähig
  • Bevor Sie eine Immobilie kaufen oder verkaufen, lohnt sich eine sachverständige Prüfung
  • Klarheit über die Baugenehmigung bedeutet, Ärger zu vermeiden

Wie wichtig ist eine Baugenehmigung?

Theroretisch können Sie ein Haus bauen oder umbauen, ohne dafür eine Genehmigung zu haben. Praktisch ist das aber keine gute Idee, weil es früher oder später zu Ärger führen kann, der bis hin zum Abriss der Immobilie geht.

Unsere Erfahrung in der Immobilienbewertung zeigt: Erstaunlich häufig sind Immobilien in Ihrem tatsächlichen Ausbauzustand nicht oder nur teilweise genehmigt. Mal wurde ein Dachgeschoss ausgebaut, aber nicht genehmigt. Mal wurde ein Anbau errichtet, aber nicht genehmigt. Die Liste ist lang.

Wenn Sie eine Immobilie kaufen oder verkaufen, die bauordnungsrechtlich nicht oder nur teilweise genehmigt ist, gehen Sie ein hohes Risiko ein. Die landläufige Meinung, man könne ja alles nachgenehmigen lassen ist nämlich keineswegs zutreffend. Insbesondere muss man bedenken, dass eine Nachgenehmigung, sofern sie überhaupt denkbar ist, nach den hohen Standards heutiger Landesbauordnungen geschieht. Dies bedeutet oftmals einen unmöglich hohen Aufwand für Schall-, Brand-, und Wärmeschutz.

Im Worst Case droht der Abriss: Wenn der Schwarzbau nämlich gar nicht genehmigungsfähig ist oder die Nachbarn ihre Zustimmung verweigern, bleibt nur der Rückbau.

Wenn Sie Zweifel an der Genehmigungssituation Ihrer Immobilie haben, sollten Sie sich diesem Risiko nicht aussetzen. Als Verkäufer gehen Sie hohe Haftungsrisiken ein, als Käufer droht ein Vermögensschaden.

Um das zu vermeiden, prüfen wir die Genehmigung Ihrer Immobilie. Für mehr Sicherheit bei Kauf und Verkauf.

Wie läuft eine Genehmigungsprüfung ab?

Nachdem Sie uns beauftragt haben, stellen Sie uns alle Unterlagen zur Immobilie bereit und wir vereinbaren einen Ortstermin. Beim Ortstermin wird unsere Architektin die Immobilie detailliert in Augenschein nehmen und dokumentieren. Zuvor nehmen wir Einblick in die Bauakte, um überprüfen zu können, ob die Aktenlage mit dem tatsächlichen Bau übereinstimmt.

Im Anschluss prüfen wir im Büro die Situation detailliert und teilen Ihnen unsere Erkenntnisse schriftlich mit. So haben Sie Gewissheit, ob Ihre Immobilie vollumfänglich genehmigt ist.

Wie schnell wird eine Genhemigungsprüfung erstellt?

In der Regel sind wir schnell: Wir bieten Ihnen einen zeitnahen Ortstermin an. Tatsächlich hängt es vorrangig davon ab, wann wir einen Termin zum Einblick in die Bauakte erhalten. Rechnen Sie vorsichtig mit drei bis vier Wochen.

Was kostet eine Überprüfung der Baugenehmigung?

Eine Genehmigungsüberprüfung rechnen wir nach Stundenlohn, abhängig vom Aufwand ab.

Gern erstellen wir Ihnen ein Pauschalangebot passend zu Ihrer Immobilie. Rufen Sie uns an!

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Für Fragen zu Ihrem individuellen Beratungs- und Bewertungsauftrag stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Fordern Sie einfach einen unverbindlichen Rückruf an, wir melden uns.

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