FAQ zur Portfoliobewertung: Experten-Antworten | Schiffer & Partner

FAQ: Alles Wissenswerte zur Portfoliobewertung

1. Was versteht man unter einer Portfoliobewertung?

Die Portfoliobewertung umfasst die gleichzeitige oder zeitnahe Wertermittlung einer größeren Anzahl von Immobilienobjekten. Dabei werden Einzelwerte bestimmt, aber auch Synergien, Klumpenrisiken und die strategische Ausrichtung des Gesamtbestands analysiert.

2. Für wen ist eine Portfoliobewertung relevant?

Diese Leistung richtet sich an institutionelle Investoren, Wohnungsbaugesellschaften, Immobilienfonds, Banken und Family Offices, die eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den An- und Verkauf (Transaktion), die Bilanzierung oder das Asset Management benötigen.

3. Welche regulatorischen Standards werden berücksichtigt?

Schiffer & Partner erstellt Portfoliobewertungen nach nationalen (ImmoWertV, BelWertV) sowie auf Wunsch internationalen Standards. Wir berücksichtigen dabei die Anforderungen nach KAGB, Solvency II oder IFRS.

4. Wie gewährleistet Schiffer & Partner die Qualität bei großen Beständen?

Durch unsere DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen und individuellen Prozesse stellen wir sicher, dass jedes Objekt im Portfolio nach derselben hohen methodischen Güte bewertet wird. Dies garantiert eine maximale Vergleichbarkeit innerhalb des Bestands.

5. Werden alle Objekte im Portfolio persönlich besichtigt?

Das hängt vom Auftrag und den regulatorischen Anforderungen ab. Wir bieten sowohl Full-Service-Lösungen mit Vor-Ort-Besichtigung aller Objekte als auch Desktop-Valuations (Schreibtischbewertungen) für regelmäßige Marktwert-Updates an.

6. Wie geht Schiffer & Partner mit heterogenen Portfolios um?

Ob Wohnen, Gewerbe, Logistik oder Spezialimmobilien: Unser Team verfügt über die notwendige Expertise für verschiedene Assetklassen. Wir strukturieren die Bewertung so, dass die spezifischen Merkmale jeder Objektart präzise erfasst werden.

7. Bietet Schiffer & Partner eine bundesweite Bewertung an?

Ja. Durch unsere regionale Präsenz und unser Netzwerk können wir Immobilienportfolios in ganz Deutschland bewerten. Sie haben dabei einen zentralen Ansprechpartner für das gesamte Projektmanagement.

8. Welche Daten benötigen Sie für eine Portfolioanalyse?

Essenziell sind aktuelle Mieterlisten (Rent-Rolls), Objektstammdaten (Flächen, Baujahre), Informationen zu Instandhaltungen sowie Grundbuch- und Katasterauszüge. Wir unterstützen Sie gerne bei der Strukturierung der Datenräume.

9. Wie fließen ESG-Kriterien in die Bewertung ein?

Nachhaltigkeitsaspekte (Environmental, Social, Governance) sind heute integraler Bestandteil der Wertermittlung. Wir analysieren die energetische Beschaffenheit und die Zukunftsfähigkeit der Objekte im Hinblick auf regulatorische Anforderungen (z. B. EU-Taxonomie).

10. Wie lange dauert die Bewertung eines Portfolios?

Die Zeitspanne hängt von der Objektanzahl und der gewünschten Prüfungstiefe ab. Durch unsere effizienten Workflows können wir auch bei Beständen mit über 100 Objekten zeitnah erste Ergebnisse (Indicative Values) liefern.

11. Was kostet eine Portfoliobewertung?

Die Honorierung erfolgt bei Portfolios meist über Pauschalsätze pro Einheit oder Assetklasse, was Ihnen Planungssicherheit bietet. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, basierend auf der Portfoliostruktur.

12. Können regelmäßige Marktwert-Updates vereinbart werden?

Ja. Viele unserer Kunden nutzen jährliche oder quartalsweise Updates ihrer Bestände, um die Wertentwicklung im Zeitverlauf (Performance-Messung) präzise im Reporting abbilden zu können.

13. Erstellen Sie auch SWOT-Analysen für die Bestände?

Auf Wunsch ergänzen wir die reine Wertermittlung um Standort- und Marktanalysen sowie SWOT-Analysen auf Objektebene, um Potenziale zur Wertsteigerung (Value Add) aufzuzeigen.

14. Sind die Gutachten für Banken und Finanzierungen geeignet?

Ja, unsere Gutachten erfüllen die Anforderungen der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) und werden von deutschen Kreditinstituten als Grundlage für Finanzierungsentscheidungen akzeptiert.

15. Warum Schiffer & Partner für Ihr Portfolio?

Wir kombinieren die Schlagkraft eines großen Sachverständigenbüros mit der Präzision zertifizierter Einzelgutachter. Sie erhalten rechtssichere Fakten, die sowohl internen Gremien als auch externen Prüfern (Wirtschaftsprüfer, Aufsicht) standhalten.

Über die Autoren: Bundesweite Expertise

Schiffer & Partner steht für eine Immobilienbewertung, die Präzision mit tiefer Marktkenntnis vereint. Als ISO 17024 zertifizierte Sachverständige sind wir bundesweit im Einsatz und in den unterschiedlichen Mikro-Märkten Deutschlands zu Hause. Wir verstehen die feinen Nuancen der Wertermittlung – vom historischen Altbau über moderne Bürokomplexe bis hin zu weitläufigen Wohngebieten im Speckgürtel der Metropolen.

Unsere Gutachten sind das Ergebnis kontinuierlicher Marktbeobachtung und höchster Qualitätsstandards. Wir liefern Ihnen die rechtssichere Basis für Ihre Immobilienentscheidung:

  • Verkehrswertgutachten: Rechtssichere Wertermittlung für Finanzämter, Gerichte und Verkäufe nach § 194 BauGB.
  • Restnutzungsdauergutachten: Zur Maximierung der steuerlichen AfA beim Finanzamt.
  • Kaufpreisaufteilungen: Präzise Trennung von Boden- und Gebäudewert zur steuerlichen Optimierung der Anschaffungskosten.
  • Gutachtenüberprüfung: Qualifizierte Zweitmeinung (Second Opinion) zur fachlichen Prüfung von Fremdgutachten bei Streitfällen.
  • Portfoliobewertungen: Strategische Wertermittlung ganzer Immobilienbestände für institutionelle Kunden und Fonds.
  • Wohnflächenberechnungen: Rechtssichere Flächenermittlung nach WoFlV als verlässliche Basis für Mietverträge und Verkauf.
  • Genehmigungsprüfung: Fachmännische Überprüfung der baurechtlichen Zulässigkeit und Dokumentation des Objektbestands.

Unabhängig, zertifiziert und tief im Markt verwurzelt – wir liefern Klarheit für Ihre Werte.

Häufige Fragen zur Immobilienbewertung

Eine Kurzbewertung kann in der Regel innerhalb weniger Tage nach dem Ortstermin bereitgestellt werden. Bei dringendem Bedarf sind in vielen Fällen auch beschleunigte Ausnahmen möglich.

Für umfangreiche Verkehrswertgutachten beträgt die Bearbeitungszeit meist ein bis zwei Wochen, nachdem alle erforderlichen Behördenauskünfte vorliegen und der Ortstermin erfolgt ist. Da es in der Regel zwei bis vier Wochen dauert, bis alle notwendigen Auskünfte von den Behörden eingeholt sind, hängt die Gesamtzeit des Gutachtens maßgeblich von der Bearbeitungsdauer dieser Auskünfte ab.

Für die Bewertung einer Immobilie werden neben dem Baujahr und Angaben zu möglichen Schäden und Mangeln auch gebäudespezifische Dokumente benötigt. Für eine effiziente Wertermittlung werden meist folgende Unterlagen benötigt:

  • Aktueller Grundbuchauszug
  • Flurkarte (Liegenschaftskarte)
  • Baupläne und Grundrisse
  • Wohnflächenberechnung
  • Energieausweis
  • Nachweise über Modernisierungen und Sanierungen
  • Mietverträge

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Typen von Immobiliengutachten: das Kurzgutachten und das Verkehrswertgutachten.

Das Verkehrswertgutachten, das nach § 194 Baugesetzbuch (BauGB) erstellt wird bietet höchste Akzeptanz. Es wird von zertifizierten Sachverständigen nach DIN/ISO 17024 erstellt. Diese Zertifizierung ist einer öffentlichen Bestellung und Vereidigung gleichgestellt und gewährleistet die Anerkennung vor allen deutschen Gerichten, Behörden und Ämtern (z. B. Finanzamt).

Ein Verkehrswertgutachten ist insbesondere erforderlich bei:

  • Scheidungen oder Erbfällen mit Rechtsstreit,
  • steuerlichen Prüfungen für Erbschafts- oder Schenkungssteuer durch das Finanzamt,
  • Vorlagen bei Gerichten, etwa in Betreuungs- oder Nachlassangelegenheiten.

Ein Kurzgutachten hingegen bietet eine kompakte und kostengünstigere Bewertung und eignet sich ideal für Kauf- oder Verkaufsentscheidungen.

Wir beraten Sie gerne
Team - Schiffer Immobilienbewertung

Für Fragen zu Ihrem individuellen Beratungs- und Bewertungsauftrag stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Fordern Sie einfach einen unverbindlichen Rückruf an, wir melden uns.

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